Schulsozialarbeit an Grundschulen

Mit dem Schuljahr 2011/2012 wurde der Verein von der Kinder- und Jugendförderung des Odenwaldkreises mit der Trägerschaft für die “Schulsozialarbeit an Grundschulen“ beauftragt. Projektbeginn war an fünf Schulen der 1. November 2011; an zwei weiteren Schulen beginnt die Schulsozialarbeit mit dem Schuljahr 2012/13. Das Konzept ist präventiv ausgerichtet und orientiert sich an der Lebenswelt der Kinder. Die Projektarbeit findet in den Klassen statt; die Themen sind zeitlich befristet. Die Arbeitsweise beinhaltet Ganzheitlichkeit, systemisches Denken, Integration/Inklusion und ein Eingehen auf die Individualität von Kindern. Die Themenbausteine sind: Kooperation (Stärkung von Teamfähigkeit, sozialer Kompetenzen), Gesundheitsförderung (Entspannung, Umgang mit Stress, Bewegung, Ernährung), Umgang mit Vielfalt, Identität, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Vertrauen, Kommunikation und Konfliktmanagement. Als Querschnittsaufgaben werden die Bereiche Soziales Lernen, Partizipation und Demokratielernen einbezogen.

Projektbeginn

    • Stadtschule, Michelstadt: 11/2011
    • Schule am Hollerbusch, Michelstadt: 11/2011
    • Grundschule Brombachtal: 11/2011
    • Grundschule Vielbrunn: 11/2011
    • Grundschule Bad König: 11/2011
    • Grundschule in der Stried, Beerfelden: 08/2012
    • Grundschule Fränkisch-Crumbach: 08/2012

 

Kooperationspartner

Jeweilige Schulen, ggf. Konzept-Teams bzw. Koordinator/in Schulsozialarbeit/Nachmittagsangebote; Jugendamt/KiJuFö/ASD; ggf. (Schul-) Sozialarbeiter/innen der jeweiligen Städte/Gemeinde

Begleitende Gremien

Träger der Jugendhilfe, Beratungsstellen, Partner im Sozialraum, Partner und Institutionen am Schulstandort

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Klassenverband bzw. Kleingruppen (§ 13 SGB VIII Jugendsozialarbeit)

Angebote, Inhalte und Zielsetzungen

 

  • Zeitlich befristete Projektarbeit in Klassen/Gruppen
  • sozialpädagogische/präventive Betreuung unter Einbeziehung des sozialen und familiären Umfelds
  • umfassende Förderung der Persönlichkeit von Kindern
  • Stärkung der sozialen Kompetenz durch soziales Lernen in der Gruppe
  • Stärkung des Selbstbewussteins und des Selbstwertgefühls im Sinne der Suchtprävention
  • Entwicklung von Handlungsalternativen im Umgang mit Vielfalt und den Entwicklungsprozess   behindernden Faktoren/Benachteiligungen
  • Entwicklung und Verankerung nachhaltiger und partizipativer Strukturen und des nonformalen Lernens im Lernfeld Schule

 

Auftraggeber

Präventiv orientierte Schulsozialarbeit findet an Grundschulen statt, die in das Landesförderprogramm zum Ausbau von Ganztagsschulen aufgenommen wurden. Auftraggeber ist die Kinder- und Jugendförderung des Odenwaldkreises