Schulsozialarbeit in festen Gruppen

Bereits im Jahr 1994 hatte unser Verein die Trägerschaft für die “Schulsozialarbeit in festen Gruppen“ (zuvor Schulbezogene Soziale Gruppenarbeit bzw. „Mittagstischgruppe“) an der Theodor-Litt-Schule in Michelstadt übernommen. Dieses Angebot war 1993 gemeinsam von Jugendamt und TLS als Hilfe zur Erziehung nach § 29 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG; SGB VIII) entwickelt worden. Im Jahr 2003 wurden weitere Angebote an der Schule am Sportpark in Erbach (SAS), der Ernst-Göbel-Schule (EGS) in Höchst sowie in der Georg-August-Zinn-Schule in Reichelheim ( GAZ ) und 2005 an der Oberzent-Schule (OZS) in Beerfelden unter der Trägerschaft des OVBuK/der LERNSTUBB eröffnet, die ähnlich strukturiert, aber in Absprache mit den Schulen und dem Jugendamt der Bedarfslage der Schulen angepasst waren.

Projektbeginn

  • Theodor-Litt-Schule, Michelstadt: 02/1994
  • Schule am Sportpark, Erbach: 09/2003
  • Georg-August-Zinn-Schule, Reichelheim: 11/2003
  • Oberzent-Schule, Beerfelden: 09/2005
  • Ernst-Göbel-Schule, Höchst: 10/2003

Kooperationspartner

  • Jeweilige Schulen, ggf. Konzept-Teams bzw. Koordinator/in Schulsozialarbeit/Nachmittagsangebote; Jugendamt/ASD; ggf. (Schul-) Sozialarbeiter/innen der jeweiligen Städte/Gemeinde

Begleitende Gremien

  • Beratungsteams („Runde Tische“) einschließlich Allgemeiner Sozialer Dienst ( ASD) und Schulpsycholog(e)/in

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • In der Regel 5 – 7 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 7 mit entsprechendem Betreuungsbedarf

Angebote, Inhalte und Zielsetzungen

  • regelmäßiger Mittagstisch
  • sozialpädagogische/präventive Betreuung unter Einbeziehung des sozialen und familiären Umfelds
  • Hilfe bei Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen
  • Gruppenbetreuung, Einzelbetreuung (nach Bedarf)
  • spielerische und kreative Angebote, auch gemeinsame Unternehmungen
  • Möglichkeit zur Erledigung der Hausaufgaben